Oktober 14 - kgv-vorwärts.de

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Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf".

Damit auch im nächsten Jahr wieder alles gut wächst und gedeiht, sollten noch einige wichtige Arbeiten erledigt werden. Schöne trockene Oktobertage sind bestens geeignet für die Pflanzung neuer Obstgehölze.
Bei der Sortenwahl sollte man sich von seinen Vorlieben und der Anfälligkeit gegen Krankheiten leiten lassen. So widerstehen die „Pi-Sorten" (Pingo, Pinova, Pirol, Piros etc.) Schorf und Mehltau teilweise, die „Re-Sorten" (u.a. Reanda, Reglindis, Renora, Resi) sind hingegen resistent. Natürlich haben auch bewährte ältere Sorten (z.B. Alkmene, Cox Orange, Goldparmäne) eine Chance verdient. In Kleingärten sollten bei Apfelbäumen die Unterlagen M 9, M 26 sowie MM 106 bevorzugt werden, da sie schwachwachsend sind. Denn die alte Gärtnerweisheit trifft zu, die da besagt: je früher gepflanzt wird, desto besser!

Direkt bei der Ernte sollte sämtliches (!) Fallobst beseitigt werden. Dadurch wird einerseits das Infektionspotential für pilzliche Krankheiten verringert und gleichzeitig entzieht man den Wühlmäusen die Futterbasis.

2014 10 Wallnuss Christoph-HoyerTipps zur erfolgreichen Walnussernte: Lassen Sie die Walnüsse so lange wie möglich am Baum, um eine qualitätsvolle Walnussernte zu erzielen. Selbst wenn es in den Nächten bereits kälter wird, schadet dies den Nüssen nicht. Die günstigste Erntezeit ist von September bis zum Oktoberende. Am besten ist es, wenn Sie die Nüsse einfach zu Boden fallen lassen und nicht mit einer Stange herunterschlagen. Dadurch können die Nüsse beschädigt werden. Außerdem holen Sie eventuell Nüsse herunter, welche noch nicht Reif genug für die Ernte sind. Legen Sie die geernteten Walnüsse zum Trocknen aus. Achten Sie dabei darauf, dass der Ort nicht zu warm ist, da sonst die Kerne schnell schwarz und schimmelig werden! Die Nüsse sollten zügig trocknen.

Foto - Christoph Hoyer: Schadbild - Marssonina-Krankheit an der Wallnuss

Auf der grünen Fruchtschale bilden sich schwarze Flecken, die sich mit der Zeit vergrößern. Normalerweise ist nur die Fruchtschale betroffen. In Ausnahmefällen dringt die Krankheit bis in den Kern vor. Auf den Blättern entsteht bei Befall eine große Zahl kleiner dunkelbrauner Flecke von eckiger Gestalt. Bei starkem Befall kann es zu vorzeitigem Blattfall im August/September kommen.

Die Marssonina-Krankheit wird durch einen Pilz (Gnomonia leptostyla, Marssonina juglandis) hervorgerufen, der hauptsächlich in niederschlagreichen Sommern zu stärkeren Schäden führen kann. Dieser Pilz überwintert auf Falllaub. Ihn zu bekämpfen ist praktisch nicht möglich, denn geeigneten Präparate existieren gegenwärtig nicht.

Pflanzenschutz: Mit dem Wind gelangen im Herbst die Pilzsporen des Birnengitterrosts auf den Wacholder zurück. Dort entstehen die keulenartigen Verdickungen. Ist dies festzustellen, ist dieser Wacholder zu roden!

Im Herbst legen viele Schnecken ihre Eier ab. Die Weißen Kugeln zu etwa 200 Stück deponieren die Schnecken in kleinen Erdhöhlen oder unter Rindenmulch. Entfernen sie die Gelege (mit heißem Wasser übergießen). Der Kohlweißling fliegt immer noch und legt seine Eier an den Blattunterseiten von Wirsing, Grün und Rosenkohl ab. Decken sie die Pflanzen mit einem Gemüsenetz ab.

Bis zum nächsten Monat

Der „Garten-Olaf"