März 16 - kgv-vorwärts.de

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Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf",

versuchen Sie einfach, Schönwetterperioden zu nutzen und bereiten Sie den Boden Ihrer Beete vor. Beseitigen Sie aber nicht vorschnell Abdeckungen und schützenden Mulch, denn im März treten sicher noch kühle Nächte auf.

Beerenobst, das im Topf mit Wurzelballen angeboten wird, können Sie auch noch nach dem Austrieb in den Garten setzen. Damit die wurzelnackten Pflanzen gut anwachsen, müssen die Wurzelspitzen etwas eingekürzt und die oberen Triebe um die Hälfte zurückgeschnitten werden. Damit die Früchte in der Mitte des Strauches genug Licht bekommen, lässt man 5 bis 6 Haupttriebe stehen.

Wer noch Obstbäume pflanzen möchte, sollte beachten. Nicht alle Bäume sind Selbstbefruchter, deshalb müssen wir beim Kauf die richtigen Sorten wählen, da einige Sorten auf eine Befruchtersorte angewiesen sind!

Die oftmals gehörte Meinung, dass in unseren Anlagen ausreichend Obstbäume zur Befruchtung vorhanden wären, ist ein Trugschluss. Es ist nun mal naturgegeben, dass Obstgehölze im gleichen Zeitraum blühen. Wenn Sie unschlüssig sind, welche Sorten richtig sind, dann fragen Sie in einer Baumschule nach. Dort werden Sie auch fachgerecht beraten.

Die im Winter entstandenen Frostrisse schneidet man bei milden Temperaturen glatt bis ins unbeschädigte Holz aus. Danach ein Wundverschlussmittel auftragen. Versorgen Sie die Obstgehölze mit organischem Dünger. Eine Mulchschicht aus Kompost schützt den Boden vor Austrocknung und Verkrustung.

Pfirsiche sollten erst dann geschnitten werden, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind, die das empfindliche Holz des Pfirsichs leicht schädigen können. Am sichersten ist deshalb der Schnitt zur Blütezeit oder direkt danach. Mein Tipp: Entfernen Sie also gleich nach der Ernte oder im Frühjahr kurz vor der Blüte mindestens drei Viertel der Triebe, die im Vorjahr Früchte getragen haben.

Ende März sollte der Obstbaumschnitt beendet sein. Im Herbst angebrachte Leimringe werden jetzt abgenommen und vernichtet. Da mit Sicherheit auch einige der Schädlinge unter den Rändern Unterschlupf gefunden oder ihre Eier abgelegt haben, sollte man auch die Rinde einer genauen Kontrolle unterziehen. In Astgabeln, an kleinen Zweigen oder in zusammengerollten, vertrockneten Blättern befinden sich häufig die Gelege verschiedener Parasiten, die man jetzt noch sehr einfach entfernen kann.

Gemüsegarten: Sobald der Boden abgetrocknet ist, wird das Gemüsebeet auf die kommende Bepflanzung oder Aussaat vorbereitet. Entfernen sie die Wildkräuter und lockern sie die Erde, so dass ein feinkrümliges Pflanzenbeet entsteht. Dort, wo starkzehrendes Gemüse, wie Tomaten oder Kohl gepflanzt werden soll, sorgt auf den Beeten verteilter Kompost oder leicht eingearbeiteter Dünger (Hornspäne) für ausreichende Nährstoffzufuhr. Je nach Standort Bodenverbesserer, wie Sand, Urgesteinsmehl oder Kalk ausbringen.

Aussaat: Tomaten, Paprika, Aubergine, Kohlarten und Knollensellerie in Saattöpfen, auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Direkt gesät werden Spinat, Möhren, Rettich, Zwiebeln und Radieschen. Frühkartoffeln, Steckzwiebel und Knoblauch komme direkt ins Freiland. Bei Frostgefahr werden die Beete mit einem Vlies geschützt. Das restliche Wintergemüse wird noch geerntet. Viel Erfolg bei der beginnenden Gartenarbeit.

Bis zum nächsten Monat, der „Garten-Olaf“