Juni 16 - kgv-vorwärts.de

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Hallo, hier ist wieder der „Garten-Olaf“,

in dieser Ausgabe möchte ich Sie von A, wie Allgemeines zur Parzelle, bis Z, wie Ziergarten, an meinen Gedanken teilhaben lassen.

Gemüsegarten: Bereits freigewordene Beete kann man jetzt z.B. mit Grünkohl bepflanzen, der dann den ganzen Winter über geerntet werden kann. Frühkartoffeln sollten geerntet werden, wenn sich das Laub gelblich zu färben beginnt. Erst dann sind die Knollen voll ausgereift, ein reicherer Ertrag ist zu erwarten und sie sind geschmacklich besser als bei einer zu frühen Ernte. Bei Tomaten werden alle Seitentriebe ausgebrochen oder, wie der Kleingärtner sagt, ausgegeizt. Der Haupttrieb hat mehr Kraft für den verbleibenden Fruchtansatz. Nur bei kleinfruchtigen Busch-Tomaten können Sie alle Triebe belassen.

Rhabarber: Bis zum 24. Juni kann man noch ihn ernten. Danach sollte man es unterlassen. Der Grund ist, die Stangen enthalten im Sommer viel Oxalsäure, schmecken nicht mehr und werden faserig. Auch die Blüten drängen jetzt mit Macht nach oben. Der Pflanze bekommt es besser, wenn Sie die Blüten mit drehender Bewegung ausbrechen. Porree: Das Gewächs für die Winterernte in 10 bis 15 cm tiefe Erdrillen pflanzen (Zeilenabstand 40 cm). Ende Juni werden diese angehäufelt. Das Beet mit Schutznetzen abdecken und ständig feucht halten.

 

Obstgarten: Etwa 6 bis 8 Wochen nach der Blüte beginnt beim Kernobst der sogenannte Junifruchtfall. Er fällt umso stärker aus, je stärker der Fruchtansatz ist. In dieser Zeit trennt sich der Baum von überzähligen Früchten, die er nicht mehr ernähren kann. Das ist als eine natürliche Ausdünnung anzusehen. Oft reicht es aber nicht aus, deshalb müssen danach noch einige Früchte von Hand entfernt werden.
Ausdünnung bei verschiedenen Obstarten; Zwetschen: 20 bis 25 Früchte pro lfd. m Fruchtholz. Apfel und Birne: Auf maximal 3 Früchte pro Blütenstand. Pfirsiche und Nektarinen: Damit sich die Früchte bei zunehmenden Dickenwachstum später nicht gegenseitig abdrücken, sollte der Abstand zwischen den Früchten faustbreit sein. Aprikosen: Abstand zwischen den Früchten drei Finger breit. Bei Obstbäumen auf der Unterlage M 9 (2,50 m) sollte die Gesamtfruchtanzahl 80 bis max. 100 Früchte nicht überschreiten.

Sommerriss: Unbrauchbare, ungünstig stehende oder für den Kronenaufbau nicht benötigte diesjährige Triebe können jetzt schon problemlos entfernt werden. Da diese noch nicht verholzt sind, geht das recht einfach durch Abreißen (Sommerriss). Das geht bei allen Obstgehölzen und schafft neben einer besseren Belichtung auch weniger Arbeit beim Winterschnitt. Beim Reißen entfernen Sie gleichzeitig die schlafenden Augen. Wer beim Reißen etwas ängstlich ist, sollte mit einem Messer unterhalb des Astes eine Kerbe schneiden, so entsteht kein größerer Riss.

Ziergarten: Auch im Gartenteich herrschen jetzt ideale Temperaturen, um zu pflanzen. Teichrosen, Hechtkraut oder Unterwassergräser bereichern mit ihren Blüten und Blättern Ihrem Teich. Ist der Wasserstand des Gartenteiches merklich gesunken und in absehbarer Zeit kein Regen zu erwarten, sollten Sie Wasser nachfüllen. Verhindern Sie aber, dass dabei Schlamm aufgewirbelt wird. Verwenden Sie am besten das Wasser aus der Regentonne.
Rhododendron: Welke Blüten, vor allem an jungen Sträuchern, vorsichtig ausknipsen, damit die Pflanzen ihre Kraft nicht unnötig in die Bildung von Samen stecken.
Hecken: Wer seine Hecke nur einmal im Jahr in Form schneiden möchte, bewerkstelligt das im Juni. Die Hecke wächst schnell wieder dicht. Zudem sind die Vogelnester bereits verlassen.
Rasen: Falls Ihr Rasen in den heißen Sommermonaten blass grün bis gelb wird, düngen Sie mit „Azet Rasen-Dünger“.
Rosen: Edelrosen bringen im Juni die meisten Blüten hervor. Das Ausschneiden welker Blüten fördert die Knospenbildung. Bei dieser Gelegenheit sind Wildtriebe, die aus dem Boden kommen, zu entfernen.
Sommerblumen: Zweijährige Sommerblumen, wie Bartnelke, Fingerhut, Hornveilchen, Glockenblumen, Königskerze, Vergissmeinnicht und Nelken werden jetzt ausgesät.

Pflanzenschutz: Kraut- und Knollenfäule an Spitzen und Rändern der Blätter erscheinen gelbbraune Flecken, die sich später einrollen, unterseitig bildet sich ein weißlicher Pilzrasen. Befallene Knollen zeigen leicht eingesunkene Flecken, unter denen sich das Gewebe rötlichbraun verfärbt. Die Krankheit tritt vor allem bei feuchtwarmer Witterung auf. Die Verursacher überwintern in Knollen und Ernterückständen. Bekämpfung durch Spritzen mit „Atempo Kupfer-Pilz frei“.
Liebe Gartenfreunde, ich möchte uns allen einen wunderschönen Sommer in unseren grünen Oasen wünschen,

bis zum nächsten Monat, der „Garten-Olaf“